Die Sicherheitsforscher Professor Doug Leith und seine Kollegen vom Trinity College in Dublin haben herausgefunden, dass Geräte von Google, mit dem Betriebssystem Android, Telemetrie-Daten übermitteln.

Telemetrie-Daten sind Daten, die automatisch gesammelt und übermittelt werden. Der Empfänger ist dabei der Entwickler des Dienstes, mit dem die Daten im Hintergrund gesammelt werden.
Grundsätzlich werden Telemetrie-Daten benötigt, um Fehlerquellen zu finden und um die Geräte ordnungsgemäß zu betreiben und sind im Bereich der Softwareentwicklung nichts Ungewöhnliches.

Das Ende der Fahnenstange ist damit aber nicht erreicht. Android kann bekanntlich auch auf anderen Geräten wie Samsung, Huawei oder Xiaomi genutzt wird und wer hätte es ahnen können, hier werden ebenfalls große Datenengen übermitteln, ohne dass der Nutzer es deaktivieren kann.
Im Gegensatz zu Google übertragen die besagten anderen Hersteller sogar IDs, die für Werbezwecke genutzt werden.

Die Sicherheitsforscher kommen insgesamt zu dem Ergebnis, dass die Sammlung der Telemetrie-Daten weit über das benötigte Pensum hinaus geht und stellt in Frage, dass dem Nutzer keine Möglichkeit gegeben wird diesen Datenaustausch einzugrenzen oder zu deaktivieren.

Source: Schlimmer als Google: Welche Daten alternative Android-Hersteller sammeln

 

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